Information für die Presse |
zurück |
Bulmker Stadtverordnete für Projekt „Regen aus der Nachbarschaft“ - Regenwasser aus dem Tossehof für den Teich im Bulmker Park nutzenDie Stadt Gelsenkirchen hat zusammen mit anderen Gemeinden im Emschergebiet Ende 2005 die „Zukunftsvereinbarung Regenwasser“ unterzeichnet, die den natürlichen Wasserkreislauf unterstützen soll: Unverschmutztes Regenwasser soll nicht mehr über die Kanalisation zu den Kläranlagen fließen, sondern in offene Bachläufe eingeleitet werden oder in Grundwasser versickern. Die Bulmker SPD-Stadtverordneten Margret Schneegans und Dr. Klaus Haertel regen ein modellhaftes Umweltprojekt für den „Tossehof“ an. Margret Schneegans als Aufsichtsratsvorsitzende der GGW und Mitglied im Gebietsbeirat Süd-Ost und Dr. Klaus Haertel als zuständiger Stadtverordneter werden diese Überlegungen als Prüfauftrag in den Planungsausschuss, den Werksausschuss Gelsenkanal und den Aufsichtsrat der GGW einbringen.
Das Abkoppeln des Regenwassers würde die Mieter der GGW-Häuser bei den Abwassergebühren finanziell entlasten; die Stadt würde Trinkwassergebühren, die an Gelsenwasser zu entrichten sind dauerhaft mindern können. Beide Stadtverordneten haben auch die Hoffnung, dass sich weitere Teilnehmer an diesem Projekt finden: „Wir schließen nicht aus, dass sich an diesem kostensparenden und umweltschonenden Projekt auch weitere Eigentümer im Tossehof oder das evangelische Gemeindehaus beteiligten.“ Zur Zeit wird der Bulmker Teich entschlammt. Dieser Teich verfügt über keinen natürlichen Wasserzufluss, sondern Versickerungs- und Verdunstungsverluste müssen durch Trinkwasserzufuhr ausgeglichen werden. Die Einleitung von sauberem Regenwasser in den Sellmannsbach wäre auch eine gute Alternative. Bereits 2010 soll mit dem Umbau des Sellmannbachs begonnen werden. Margret Schneegans: „Durch Informationen der Verwaltung sind die Hauseigentümer über Möglichkeiten des naturnahen Umgangs mit Regenwasser zu informieren. Nach unserer Kenntnis fördert die Emschergenossenschaft solche Maßnahmen aus dem Förderprogramm „Route des Regenwassers. Die Baumaßnahmen könnten vielleicht auch in Teilen von der Jugendberufshilfe übernommen werden.“ |