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Gespräch zwischen SPD und den Wohlfahrtsverbänden - „Als Stadt mit einem Bildungsfonds die Kinderarmut bekämpfen“Zu einer Gesprächsrunde über den von den Wohlfahrtsverbänden beantragten Fonds für Schulmittelbedarf für Kinder von Arbeitslosengeld-II-Beziehern hatte die SPD am Montag ins August-Bebel-Haus eingeladen.
Die SPD-Politiker werden sich dafür einsetzen, dass im Rahmen der Haushaltsberatung für das kommende Jahr Mittel bereitgestellt werden, um möglichst unbürokratisch und ohne Diskriminierung den unmittelbaren Lernmittelbedarf von bedürftigen Schülern sicher zu stellen. Heike Gebhard: „Kein Kind darf aus Kostengründen auf die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen verzichten müssen. Außerdem muss sichergestellt werden, dass allen Kindern der alltägliche Schulbedarf über die Schulen zur Verfügung gestellt wird.“ Im Ausschuss für Soziales und Arbeit (ASA) am Mittwoch soll nun ein Beschluss auf den Weg gebracht werden, der die Verwaltung beauftragt, Vorschläge für die praxistaugliche Realisierung der Hilfen zu erarbeiten.
An dem Gespräch nahmen teil: Heike Gebhard, MdL, stellv. Vorsitzende der SPD Gelsenkirchen, Lutz Dworzak, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Dr. Günter Pruin, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Diakoniepfarrer Matthias Kreft, Vorsitzender der AG Wohlfahrt Gelsenkirchen, Norbert Korte, Geschäftsführer „Der Paritätische“ sowie Bernd Zenker-Broekmann, Vors. AWO-Gelsenkirchen. |